Datenschutzkonform nutzt ein Team einen KI-Chat, wenn er über einen Firmenzugang mit Vertrag läuft statt über private Konten und alle wissen, welche Daten hinein dürfen. Verarbeitet der Anbieter personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag, brauchen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Dazu gehört, dass Sie wissen, wo die Daten liegen und welche Anbieter beteiligt sind.
Warum sind private KI-Konten ein Problem?
Viele nutzen KI bei der Arbeit längst mit eigenen Werkzeugen. Laut dem Work Trend Index von Microsoft und LinkedIn nutzen 75 Prozent der Wissensarbeiter weltweit generative KI bei der Arbeit, und 78 Prozent dieser Nutzer bringen ihre eigenen KI-Werkzeuge mit.
Ein privates Konto liegt außerhalb Ihrer Verwaltung und hat keinen Vertrag mit Ihrem Unternehmen. Was dort an Angeboten, Kundendaten oder Preisen landet, sehen und steuern Sie nicht.
Quelle: Microsoft und LinkedIn: 2024 Work Trend Index Annual Report, 08.05.2024
Was regelt ein Auftragsverarbeitungsvertrag?
Verarbeitet ein Anbieter personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag, verlangt Art. 28 DSGVO einen Vertrag. Er regelt unter anderem Gegenstand, Dauer, Art und Zweck der Verarbeitung, die Arten der Daten, Ihre Weisungen, Vertraulichkeit, Sicherheitsmaßnahmen, Unterauftragsverarbeiter und die Löschung am Ende.
Fragen Sie jeden Anbieter nach diesem Vertrag und nach einer Liste der eingesetzten Unterauftragsverarbeiter, bevor Ihr Team loslegt.
Quelle: Europäische Union, EUR-Lex: Verordnung (EU) 2016/679, Datenschutz-Grundverordnung, 27.04.2016
Wo werden die Daten verarbeitet?
Fragen Sie, wo die Daten gespeichert werden und in welchen Rechenzentren die KI-Modelle laufen. Übermittlungen in Länder außerhalb der EU brauchen nach der DSGVO eine eigene Grundlage.
Bei Agentiq Chat gilt: Ihre Daten liegen auf Servern in Deutschland, KI nutzen wir nur in Rechenzentren der EU. Modelle ohne Verarbeitung in der EU nehmen wir nicht auf, und Ihre Daten werden nicht zum Training verwendet.
Quelle: Europäische Union, EUR-Lex: Verordnung (EU) 2016/679, Datenschutz-Grundverordnung, 27.04.2016
Welche Regeln braucht das Team?
Legen Sie fest, welche Daten in den Chat dürfen: personenbezogene Daten nur, wenn die Aufgabe es verlangt, Gesundheitsdaten und andere besonders geschützte Daten nur mit klarer Grundlage.
Und legen Sie fest, dass ein Mensch prüft, was die KI schreibt. Laut Bitkom haben 42 Prozent derjenigen, die KI für die Suche nutzen, schon falsche oder erfundene Informationen erhalten.
Quelle: Bitkom: Internet-Suche im Wandel: Die Hälfte nutzt bereits KI-Chats, 20.11.2025
Dürfen Admins die Chats mitlesen?
Das sollten Sie vorher klären und Ihrem Team sagen. In Agentiq Chat verwalten Admins Zugänge und Einstellungen, einzelne Chats sehen sie nicht.
Wenn Sie einen Betriebsrat haben, beziehen Sie ihn früh ein.
Wie hilft Agentiq Chat dabei?
Ein KI-Chat für die ganze Firma, verarbeitet in der EU.
- Alle großen Modelle, verarbeitet in der EU
- Projekte mit eigenem Wissen und Dokumenten
- Kein Training mit Ihren Daten
Preis auf Anfrage.
Häufige Fragen
Ist ChatGPT im Unternehmen verboten?
Nein. Entscheidend ist, wie es genutzt wird: mit welchem Konto, mit welchem Vertrag und mit welchen Daten.
Werden unsere Daten in Agentiq Chat zum Training verwendet?
Nein. Ihre Chats, Projekte und Dokumente werden nicht zum Training von Modellen verwendet.
Wo bekomme ich den Auftragsverarbeitungsvertrag?
Zu Ihrem gebuchten Produkt bekommen Sie den Vertrag mit den passenden Anlagen. Die Anbieterübersicht auf unserer Website nennt jeden eingesetzten Anbieter mit Zweck und Region.
Brauche ich eine Datenschutz-Folgenabschätzung?
Das hängt davon ab, welche Daten Sie in welchem Umfang verarbeiten. Klären Sie das mit Ihrer Datenschutzbeauftragten oder Ihrem Datenschutzbeauftragten. Dieser Text ist keine Rechtsberatung.
Was kostet Agentiq Chat?
Agentiq Chat gibt es für bis zu 5, 25 oder 100 Personen. Die Preise für Small, Medium und Premium nennen wir auf Anfrage. Die Kaufseite zeigt immer das aktuelle Angebot.